Zwei Abende voller Musik, Humor und Applaus
Vergangene Woche verwandelte sich unsere Aula in eine musikalische Bühne. Mit dem Musical „Ausgetickt – Uhren müssen spuren“ luden die Musicalklassen ihr Publikum dazu ein, dem hektischen Alltag für einen Abend zu entfliehen – und genau darum ging es auch in der Geschichte selbst.
An zwei Abenden präsentierten die Musicalklassen 5c, 5d, 6c und 6d eine humorvolle und zugleich nachdenkliche Geschichte über Zeitdruck, Freiheit und den Mut, den eigenen Rhythmus zu finden. Im Mittelpunkt standen die mächtige Superuhr, die das Uhrenland streng nach dem Takt der Zeit regiert, und die alte Sonnenuhr, die für einen natürlichen Lebensrhythmus und Gelassenheit steht. Als einige Uhren beginnen, das ewige Funktionieren zu hinterfragen, entwickelt sich ein Streit zwischen Superuhr und Sonnenuhr über den richtigen Umgang mit der Zeit. Auch musikalisch bot das Stück viel Abwechslung. Von Rock und Funk über Swing und Walzer bis hin zu Hip-Hop unterstrichen die unterschiedlichen Musikstile die Stimmung der einzelnen Szenen.

Auch nach der Pause blieb die Stimmung hervorragend: Die Tanz-AG unter der Leitung von Frau Niklaus beeindruckte das Publikum mit zwei schwungvollen Tänzen und rundete das Programm gelungen ab.

Zum Abschluss bedankte sich Schulleiter Herr Kranich herzlich bei den Darstellerinnen und Darstellern für ihren großen Einsatz und die intensive Probenarbeit der vergangenen Monate. Sein Dank galt außerdem allen Mitwirkenden und Unterstützenden, die zum Gelingen der Aufführungen beigetragen hatten. Für die Bewirtung sorgten Frau Brenner und Herr Kashtanjewa gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8c. Die Kulissen wurden von Frau Rahn mit dem BK-Profil gestaltet, die Kostüme entstanden unter der Leitung von Frau Schlichter mit dem BK-Profil. Für Licht und Ton war Herr Russo mit der Technik-AG verantwortlich, während Frau Ott gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8c für die Maske sorgte. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Frau Brodmann, Frau Frank und Herrn Zolg.
Der lang anhaltende Applaus am Ende beider Aufführungen war der schönste Lohn für alle Mitwirkenden und zeigte, wie sehr das Publikum die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu schätzen wusste.
Text: Lobert
Fotos: Herter


