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Die Umweltjugendspiele

Von Mittwoch bis Freitag fanden die Mössinger Umweltjugendspiele auf der Olgahöhe statt. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Michael Bulander. Am Donnerstag war unsere Schule an der Reihe. Insgesamt nahmen rund 300 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen aus Mössingen und Ofterdingen an den Umweltjugendspielen teil. In etwa 45 Gruppen ging es an insgesamt 16 Stationen darum, sich spielerisch mit verschiedenen lokalen und globalen Wald- und Umweltthemen auseinanderzusetzen.

Zum Auftakt wurden die Schülerinnen und Schüler von den Förstern mit einer Begrüßungsmelodie auf dem Jagdhorn empfangen. Anschließend verteilten sich die Gruppen auf die verschiedenen Stationen. Diese wurden im Abstand von jeweils zehn Minuten durchlaufen, sodass bis kurz nach 12 Uhr ein abwechslungsreicher Vormittag mit unterschiedlichen Aufgaben entstand.

Umweltjugendspiele 4   Umweltjugendspiele 4

Dabei ging es unter anderem um Landwirtschaft, Streuobstwiesen und die Bedeutung der Bienen. An einer Station mussten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lebensmittel den entsprechenden Nutzpflanzen zuordnen. Außerdem erfuhren sie, dass ein großer Teil der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen ist. Die Gruppen beschäftigten sich mit den Gründen für den Rückgang der Bienenpopulation und überlegten, was jeder Einzelne dagegen tun kann.

Auch der alltägliche Umgang mit Abfall und die Vermeidung von Müll waren Thema. Die Gruppen überlegten, worauf man bereits beim Einkauf achten kann, um Abfall zu vermeiden. An einer weiteren Station ging es um Mobilität und die Frage, welchen Beitrag wir alle zur Einsparung von CO₂ leisten können.

Umweltjugendspiele 2   Umweltjugendspiele 1

Neben den inhaltlichen Aufgaben kam auch der Spaß nicht zu kurz. So mussten die Gruppen beispielsweise ein Umweltgedicht aus vorgegebenen Wörtern verfassen und konnten sich beim Bogenschießen ausprobieren.

Nach den Stationen folgte kurz nach 12 Uhr die Siegerehrung, die Bürgermeister Gönner vornahm. Die beste Gruppe unserer Schule stellte die Klasse 7d.

Die Umweltjugendspiele boten eine schöne Gelegenheit, wichtige Themen rund um Natur und Umwelt außerhalb des Klassenzimmers zu erleben. Durch die besondere Umgebung und den Wettkampfcharakter waren viele motiviert, gemeinsam ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Ein herzlicher Dank geht an die Förster für die Organisation und die abwechslungsreiche Umsetzung der Umweltjugendspiele sowie an Bürgermeister Gönner für die Siegerehrung.

Text und Bilder: Lobert